Ich bin Dr. Leila Mekacher – Ingenieurin, Unternehmerin, Lehrende und Macherin an der Schnittstelle von Bildung, Technologie und sozialer Wirkung. Mein Antrieb ist nicht Technik um der Technik willen, sondern Innovation, die Menschen stärkt und echte Chancen eröffnet.


Ich bin in Deutschland geboren und habe einen bedeutenden Teil meiner Jugend in Tunesien verbracht, wo ich 1998 mein Abitur abgeschlossen habe. Diese internationale Prägung hat mein Verständnis von Chancengerechtigkeit und Teilhabe nachhaltig beeinflusst. Nach einem Sprachjahr in Heidelberg entschied ich mich für ein Studium der Elektrotechnik an der TU Kaiserslautern, das ich 2005 als Diplom-Ingenieurin abschloss. 2016 promovierte ich in Robotik und Softwaretechnik an den Universitäten Mannheim und Heidelberg.


Mein Weg führt dorthin, wo Wirkung entsteht: zwischen Forschung, Lehre und Anwendung. Ich habe Forschungsgruppen geleitet, international publiziert und Themen wie Robotik und interaktive Systeme vorangetrieben. Zugleich habe ich früh erlebt, wie entscheidend es ist, Technologie so einzusetzen, dass sie Barrieren abbaut und Menschen wirklich erreicht. Heute arbeite ich als Dozentin an Hochschulen und als wissenschaftliche Berufsschullehrerin. Diese Haltung bringe ich nicht nur in den Unterricht, sondern vor allem in konkrete, anwendbare Lösungen.


Potenziale sichtbar machen und Teilhabe ermöglichen – durch Bildung, Technologien mit Praxisbezug und Formate, die Menschen in ihrer Lebensrealität abholen.


Mit der Innoversa Factory GmbH entwickle ich immersive Lösungen, interaktive Lernwelten und Trainingsformate auf Basis von Virtual, Augmented und Mixed Reality sowie Gamification. Gemeinsam mit Partnern aus fünf europäischen Ländern entstehen Simulatoren und Skill-Trainingstools, die insbesondere autistischen und neurodivergenten Menschen den Zugang zu Zukunftskompetenzen und nachhaltiger Beschäftigung erleichtern. Zusätzlich biete ich praxisnahe Bildungsangebote an – zum Beispiel in Kooperation mit TUMO Mannheim – zu Themen wie Programmierung, Spieleentwicklung sowie dem Einsatz immersiver Technologien und KI.


Mit der Innoversa gUG begleite ich Menschen im Autismus-Spektrum sowie Organisationen fachlich – durch Workshops, Beratung und Kompetenzaufbau. Als international zertifizierte Autismus-Expertin und MINT-Botschafterin entwickle ich außerdem Programme, die insbesondere Kinder und Jugendliche – auch aus weniger privilegierten Verhältnissen – für Technik begeistern und ihnen Perspektiven eröffnen.


Beide Organisationen sind bewusst inklusiv aufgestellt – im internen Team wie im externen Netzwerk, getragen von Menschen aus unterschiedlichsten Lebenswirklichkeiten.


Skalierung bedeutet für mich nicht „mehr Projekte um jeden Preis“, sondern mehr Wirkung: Lösungen, die Menschen konkret erreichen, stärken und bereichern. Unsere Arbeit wird inzwischen auch international wahrgenommen – unter anderem durch Berichterstattungen in Medien wie AP News und The German Business Report sowie in US-TV-Formaten bei FOX, NBC und CBS. Darüber hinaus wurde ich von der International Association of Top Professionals als „Top Strategic Innovator of the Year in Inclusive Technologies 2026“ ausgezeichnet. Die Innoversa Factory wurde als „Unternehmen der Zukunft“ geehrt, und AllAroundWorlds stellte mich als eine der „World’s 20 Inspiring Women to Follow in 2025“ vor. Zusätzlich wurde ich in den Executive Council (2025–2027) der United Nations Inter-Pacific Association berufen. Dort vertrete ich Deutschland und setze mich für nachhaltige Entwicklung sowie globalen Dialog ein.


Heute lebe ich in Mannheim, in den B-Quadraten – einem Ort, der zu meiner Arbeit passt: direkt, vielfältig, vernetzt. Und ich glaube mehr denn je daran, dass Zukunft dort entsteht, wo wir Unterschiede nicht glätten, sondern als Stärke nutzen. Wo Menschen sich nicht anpassen müssen, um akzeptiert zu werden – sondern wir Strukturen schaffen, in denen jede Person wirksam sein kann.


Ich bin überzeugt: Fortschritt entsteht, wenn Technologie und Menschlichkeit zusammengedacht werden – und wenn Menschen nicht „passend gemacht“, sondern befähigt werden. Unterschiedlichkeit ist für mich keine Hürde, sondern ein Produktivitäts- und Innovationsfaktor. In meiner täglichen Arbeit setze ich mich dafür ein, dass Menschen ihre Stärken erkennen, Möglichkeiten nutzen und ihre Zukunft selbst gestalten können – unabhängig von Labels, Diagnosen oder Herkunft.


Langfristig möchte ich die Marke Innoversa gezielt weiterentwickeln: Innoversa Factory als Technologiearm – und perspektivisch die Innoversa Academy als Bildungsplattform, um Wirkung strukturiert, skalierbar und international anschlussfähig zu machen. Denn Ziele und Visionen kennen keine geografischen Grenzen.


Auf dieser Seite findest du Einblicke in meine Projekte, Publikationen, Vorträge und Initiativen. Wenn du dich für zukunftsorientierte Bildung, inklusive Technologien oder wirkungsvolle Kooperationen interessierst, freue ich mich, wenn wir uns vernetzen – und gemeinsam etwas bewegen.